IVD West sieht Vertrauen der Politik in die Immobilie gestärkt: Sehr positive Ansätze im Koalitionsvertrag – Konkrete Einzelmaßnahmen müssen jetzt zügig umgesetzt werden Der Immobilienverband IVD begrüßt den Koalitionsvertrag ausdrücklich als einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung. Das Vertrauen der Politik in die Immobilie wird durch den Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung von CDU/CSU und FDP gestärkt. "Dazu trägt das ausdrückliche Bekenntnis im Koalitionsvertrag zur Immobilie als Altersvorsorge und zur Stärkung der Wohneigentumsquote in Deutschland einen ganz wichtigen Anteil", sagt Ralph Pass, Vorsitzender des Regionalverbandes West im IVD. "Wir haben uns als Immobilienverband IVD für die Aufnahme des Bekenntnisses zum Wohneigentum in den Koalitionsvertrag stark gemacht und sehen in diesem Punkt ein deutliches Bekenntnis der neuen Regierung." Mietrecht, energetische Sanierung und Neubau Wichtige Punkte, die der IVD in den vergangenen Monaten aktiv begleitet hat, finden sich ebenfalls im neuen Koalitionsvertrag wieder. So soll das Mietrecht angepasst werden. Die energetische Sanierung von Immobilien wird dadurch erleichtert. Während einer solchen Sanierung dürfen künftig keine Mietminderungen mehr geltend gemacht werden. "Das erleichtert uns als Immobilienmaklern und Verwaltern die Beratung von Immobilieneigentümern ganz erheblich. Vor diesem Hintergrund können wir zusammen mit den Eigentümern die energetische Sanierung von Immobilien leichter und effizienter durchführen", zeigt sich Ralph Pass erfreut. Auch die Vollstreckung von Räumungen bei säumigen Mietschuldnern solle erleichtert werden. Die Regierung plant ferner eine Gleichstellung der Kündigungsvorschriften im Mietrecht. Etwas kürzer fällt die Passage zum erforderlichen Neubau von Wohnungen in Deutschland aus. "Wir gehen mit großer Selbstverständlichkeit davon aus, dass sich hinter der Formulierung im Koalitionsvertrag die Einführung einer degressiven Abschreibung für Wohnungsneubau verbirgt" so Ralph Pass weiter. "Als sehr positiv sind auch die Herausnahme des selbstgenutzten Wohneigentums aus dem einzubringenden Vermögen bei der Neuregelung des Schonvermögens für Hartz-IV-Bezieher sowie die Umstellung bei der Auszahlung des Wohnkostenzuschusses an den Vermieter und den das Eigentum verwaltenden Immobilienverwalter zu nennen." Konkrete Maßnahmen könnten deutlicher gefasst sein An anderer Stelle zeigt sich der IVD-Vertreter kritischer im Umgang mit dem Koalitionsvertrag. "Bei allem Verständnis dafür, dass nicht jede Einzelmaßnahme in einem Koalitionsvertrag festgeschrieben werden kann, hätten wir uns eine deutlichere Kommentierung der Veränderungen bei der Wohn-Riester-Regelung gewünscht. Die Aufhebung der nach gelagerten Besteuerung wäre ein wichtiger Hinweis im Koalitionsvertrag gewesen“, so Ralph Pass. Grunderwerbsteuer "Wir sehen zusätzlich das Erfordernis, dass die Landesregierung die Politik in Berlin unterstützt. Den positiven Effekt aus den verschiedenen Maßnahmen auf Bundesebene sollte das Land mit einer Grunderwerbsteuerbefreiung für Erstkäufer von selbstgenutzten Wohnimmobilien unterstützen. Hier kann ein wichtiger Beitrag auf Landesebene zur Förderung der Wohneigentumsquote erbracht werden", sagt Ralph Pass. "Insgesamt ist der Koalitionsvertrag ein positiver Auftakt für die Zusammenarbeit mit der Regierung in den kommenden vier Jahren", so Ralph Pass. "Die Arbeit beginnt jetzt mit der Umsetzung der konkreten Vorhaben. Wir vom Immobilienverband IVD werden die Anliegen der in unserem Verband organisierten fast 6000 Immobilienmaklern Verwalter und Sachverständigen formulieren. Es darf dabei nicht vergessen werden, dass unsere Mitglieder einen enormen Immobilienbestand und viele Mieter und Eigentümer in allen Immobilienfragen wirkungsvoll beraten."

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