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Wohnimmobilienmarkt NRW 2010:
Der nordrhein-westfälische Wohnimmobilienmarkt zeigte sich im vergangenen Jahr sehr solide. Trotz der Wirtschaftskrise blieben die Preise für Wohnungen und Häuser bei Ver-kauf und Vermietung fast konstant. Die Preise für Eigentumswohnungen in Großstädten sanken vielerorts leicht, Wohnungsmieten stiegen hingegen vor allem in den Großstädten an, die mehr als 300.000 Einwohner zählen. Dies geht aus dem Preisspiegel NRW-Wohnimmobilienmarkt 2010 des Immobilienverbands IVD-West her-vor.
Die Preise für Eigentumswohnungen aus dem Bestand sanken im letzten Jahr leicht. Um etwa fünf Prozent gingen die Verkaufspreise in einfachen und mittelgutenlagen in Städten von 100.000 bis 300.000 Einwoh-nern zurück. Um 13 und 14 Prozent sanken hier die Preise in Leverkusen und Paderborn sowie um ganze 19 und 20 Prozent in Mönchengladbach und Gelsenkirchen. Leicht betroffen waren die Großstädte über 300.000 Einwohner in diesem Segment. In Wuppertal sanken an einfachen Standorten die Preise für Eigentumswohnungen von 950 auf 850 Euro pro Quadratmeter (minus 11 Prozent) und in Bochum von 650 auf 640 Euro (minus zwei Prozent). In Dortmund hingegen stiegen als einzige der neun größten Städte NRWs die Preise in einfachen Lagen von 750 auf 780 Euro (vier Prozent).
Die Wohnungskaltmieten verteuerten sich geringfügig in den Großstäd-ten NRWs, die mehr als 300.000 Einwohner zählen. In guten Lagen stiegen die Mieten in Altbauten im Schnitt um ein, in Bestandswohnungen nach 1948 um zwei Prozent. In guten Lagen in Essen muss man bei Gebrauchtwohnungen derzeit mit 7,00 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter Wohnfläche rechnen - acht Prozent mehr als im Vorjahr. In Dortmund stie-gen sie um zwei Prozent auf 6,20 Euro, in Köln ebenfalls um zwei Prozent auf 8,70 Euro. Die höchsten Mietpreise zahlt man mit 13,00 Euro in Neu-bau-Wohnungen (Erstbezug) in Düsseldorf, vergleichbare Lagen liegen in Köln bei 10,50 Euro und in Bonn, Mönchengladbach und Ratingen bei 10,00 Euro. Der günstigste Neubau-Erstbezug befindet sich mit fünf Euro Kaltmiete pro Quadratmeter Wohnfläche in Fröndenberg und Windeck.
Freistehende Eigenheime sind in NRW wertbeständig und eine sichere Vermögensanlage geblieben. Im Durchschnitt kam es zu Preisveränderungen von zwei bis minus ein Prozent. Vereinzelt kam es aber auch zu Anstiegen und Rückgängen im zweistelligen Prozentbereich. Besonders im ländlichen Raum gaben Immobilien mit einfacher Ausstattung preislich nach.
In den neun größten Städten NRWs muss man im Schnitt für ein freistehendes Eigenheim in guter Lage derzeit 382.500 Euro einrechnen (minus ein Prozent). Die Spanne reicht hierbei von 285.000 Euro in Bielefeld bis 580.000 Euro in Düsseldorf. In Dortmund muss man mit etwa 400.000 Eu-ro kalkulieren (minus fünf Prozent). Unverändert zum Vorjahr findet man in Lübbecke mit 140.000 das günstigste vergleichbare Eigenheim.
Der Preisspiegel Wohnimmobilienmarkt NRW 2010 kann für 30 Euro (inkl. MwSt., zzgl. Versand) beim IVD-West bestellt werden, Tel: (0221) 95 14 97-0, E-Mail: info@ivd-west.net.
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