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Immobilienmarkt Saarland 2010:
Die Preise für freistehende Eigenheime, Reihenhäuser und Eigentumswohnungen konnten sich in den meisten Gemeinden des Saarlandes stabil halten. In vielen Orten zogen die Preise leicht an. Die Wohnungsmieten stiegen beson-ders in Saarbrücken. In den ländlichen Regionen kam es kaum zu Veränderungen. Einfamilienhäuser. Während die Verkaufspreise in Homburg, Merzig, Ottweiler und Saarbrücken stabil blieben, stiegen sie in guten Lagen in St. Ingbert und Saarlouis. Dort gingen die Eigenheimpreise zwischen vier und sieben Prozent nach oben. Einen breiten Rückgang der Preise gab es in einfachen Lagen in Heusweiler, Neunkirchen, St. Wendel, Völklingen und Wadern. Hier fielen die Preise um zwei bis fünf Prozent. Die Preise für Eigentumswohnungen sind in den vergangenen zwölf Monaten in einigen Städten gestiegen. Je nach Ort und Lage verteuerten sie sich zwischen zwei und 11 Prozent. Insbesondere gut ausgestattete Wohnungen (mit Balkon, modernem Bad und Aufzug) waren von diesen Preisanstiegen betroffen. In mittelguten Lagen waren Erhöhungen nur in Saarbrücken, Saarlouis und Sulzbach zu verzeichen. In den übrigen Orten blieben die Preise unverändert. In guten Saarbrücker Lagen, wie am Rotenbühl, Triller oder Staden muss man etwa 1.750 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche beim Kauf einkalkulieren. Die Baulandpreise sind bis auf wenige Ausnahmen konstant geblie-ben. Mit einer Steigerung um 20 Prozent verteuerten sich die Bau-grundstücke in Saarbrücken, von 150 auf 180 Euro. In Saarlouis wur-den vergleichbare Lagen um neun Prozent teurer, von 160 auf 175 Euro. Am tiefsten müssen Häuslebauer für einen Bauplatz in bevor-zugter Lage der Landeshauptstadt in die Tasche greifen: 420 Euro kostet hier der Quadratmeter. In vergleichbaren Lagen von Homburg kostet Bauland 230, in Saarlouis 290, in Sulzbach 165 und in Wadern 80 Euro. Während für Wohnungen in guten Lagen die Kaltmieten überwiegend stabil blieben, stiegen sie besonders an einfachen Standorten verstärkt an. Preissteigerungen zwischen sieben und 17 Prozent gab es – je nach Ort - in Dillingen, Saarbrücken, Sankt Wendel, Völklingen und Sulzbach. In den vergangenen Jahren wurden kaum Neubauten errichtet und eine höhere Nachfrage bei den einfa-chen Lagen ließ die Mietpreise steigen. Mit 7,25 Euro pro Quadrat-meter Wohnfläche müssen die Saarländer in der Landeshauptstadt für gut gelegene Wohnungen rechnen. Bei 6,50 Euro liegen die Mieten in vergleichbaren Lagen in Saarlouis, bei 4,50 in Völklingen, Wadern und Ottweiler. Die Büromieten blieben in den zurückliegenden zwölf Monaten über-wiegend konstant. Lediglich für modern ausgestattete Büros (mit Kabelkanälen, Sonnenschutz, Parkplätzen, neuen Bodenbelägen) in guten Lagen von Saarbrücken und Saarlouis muss man mehr bezahlen als vor einem Jahr, sechs bzw. vier Prozent. In der Landeshauptstadt liegt der Quadratmeter-Preis (Netto-Kaltmiete) bei neun Euro, in Saarlouis bei 6,25 und in Homburg, Heus- und Dudweiler 5,50 Euro. Lediglich in Dilingen sanken die Preise von 5,50 auf fünf Euro, um neun Prozent. Die Mieten für Ladenlokale gingen wie im vergangenen Jahr in vielen der 14 untersuchten Städte zurück: Davon betroffen waren sowohl die Top- als auch die Nebenlagen. Die Rückgänge lagen zwischen fünf und 25 Prozent - je nach Stadt und Standort. In der Saarbrücker Bahnhofsstraße fielen die Ladenmieten: von 85 auf 75 Euro pro Qua-dratmeter Verkaufsfläche und erreichten so wieder das Niveau von vor zwei Jahren. In Dilingen und Merzig waren mit einem Preisrückgang in Geschäftskernlagen von 25 bzw. 20 Prozent die größten Veränderungen zu verzeichnen. In Saarlouis muss man unverändert 23 Euro und in Homburg 16 Euro einrechnen.
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