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Gewerbeimmobilienmarkt NRW 2010:
Büromieten in Köln halten sich stabil, während in Düsseldorf die Preise leicht sinken

 

Der neu veröffentlichte Preisspiegel für Gewerbeimmobilien des IVD West verdeutlicht die aktuellen Trends des Immobilienmarktes für Büro- und Ladenmieten sowie Gewerbegrundstücke in NRW. Trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten in vielen Bereichen des Einzelhandels- und Dienstleistungsgewerbes zeigt sich die preisliche Entwicklung auf dem Markt für Gewerbeimmobilien stabil.


Während die Büro- und Ladenmieten sich in den meisten Städten zum Vorjahr nicht veränderten, mußten Düsseldorf und Dortmund Preisrückgänge verzeichnen. So sank der Preis durchschnittlicher Büromieten in einfachen Lagen in Dortmund um 8 Prozent, in guten Lagen um 5 Prozent. In Düsseldorf kam es in mittelguten Lagen sogar zu einem Preisrückgang von 23 Prozent, in guten Lagen noch um 10 Prozent. Positiver entwickelten sich hingegen die Preise in Mülheim an der Ruhr und Aachen. In Mülheim stiegen die Büromieten in guten Lagen um 12 Prozent und in Aachen um 7 Prozent. In Köln blieben die Preise mit 6 Euro in einfachen Lagen, 10 Euro in mittelguten Lagen und 15 Euro in guten Lagen unverändert zum Vorjahr.

 

Mit der durchschnittlichen Netto-Kaltmiete in einfachen Lagen von  3 EUR/m² liegt in Gelsenkirchen der günstigste Großstadtstandort NRWs in einem ähnlichen Preisniveau für Büromieten wie die ländlichen Regionen Westfalens und des Sauerlands. Die Stadt Emmerich bildet mit 2,50 EUR/m² in einfachen Lagen den günstigsten Raum für Büromieten in NRW. In Duisburg liegt der Betrag in mittelguten Lagen bei 8,50 EUR/m², in Essen bei 5,50 EUR/m² und in Bochum bei 6 EUR/m².  Das teuerste Pflaster NRWs befindet sich –trotz des Rück-gangs um 10 Prozent- in Düsseldorf, wo man mit 18 EUR/m² im Durchschnitt in guten Lagen rechnen muss. In den mittelgroßen Städten hielten sich die Preise überwiegend konstant auf Vorjahresniveau. Lediglich in Münster, Bergisch Gladbach und Siegen waren vereinzelt Preisrückgänge zu erkennen. Für gutausgestattete Büro zahlt man in Aachen und Mönchengladbach 11 Euro/m², in Münster 10 Euro/m² sowie in den übrigen Mittelstädten 6 bis 9,50 Euro/m².

 

Ähnlich den Büromieten verhielten sich auch die Ladenmieten. Hier zahlt man mit 210 EUR/m² in den Top-Lagen Kölns Spitzensummen. Dieser Wert stieg im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozent an. Die Landeshauptstadt Düsseldorf wurde damit erstmals seit 2008 wieder auf den zweiten Platz in NRW verdrängt. Hier zahlen Mieter von Ladengeschäften etwa 200 Euro/m² Kaltmiete, 9 Prozent weniger als noch im Jahr 2009. Im Ruhrgebiet gab es keine preislichen Veränderungen in den Toplagen, außer in Bochum. Hier zahlt man mit 110 Euro/m² 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Dortmund bleibt mit 160 Euro/m² der kostspieligste Standort für eine Topadresse im Revier, gefolgt von Essen mit 130 Euro/m². In Duisburg muss man in vergleichbarer Lage etwa 90 Euro/m² einkalkulieren. Im Bereich der Städte von 100.000 bis 300.000 Einwohner wie Aachen, Bergisch Gladbach, Leverkusen, Neuss und Paderborn verhielten sich Preis-veränderungen uneinheitlich. Je nach Lage und Ort kam es zu verschiedenen Preisrückgängen oder Preisanstiegen. Größere Preisrückgänge waren nur in Nebenkern-1b-Lagen in Gelsenkirchen (-20 bis -25 Prozent), Krefeld (-11 bis -14 Prozent) und Mönchengladbach (-20 bis –25 Prozent) zu verzeichnen. Die bedeutendsten Preisan-stiege in Toplagen gab es in Leverkusen (20 Prozent), Aachen (18 Prozent) und Münster (8 Prozent). Die Ladenmieten in kleineren Städten waren regionalen Schwankungen unterlegen, wobei Gemeinden mit günstigerer Anbindung an die Ballungszentren weniger von sinkenden Zahlen betroffen waren als ländlichere Gemeinden.

 

Bei Gewerbegrundstücken in Nordrhein-Westfalen blieben die Preise zwar auf breiter Front konstant, dennoch kam es vereinzelt zu Preisrückgängen. In Bochum, Krefeld, Hattingen und Stolberg kam es dagegen  zu Preisanstiegen bis zu 25 Prozent. Bei den Großstädten über 300.000 Einwohner stach neben den Veränderungen in Bochum ebenfalls Düsseldorf heraus. In der Landeshauptstadt gingen die Preise für Gewerbegrundstücke um 9 bis 20 Prozent zurück. Dennoch zahlt man hier mit 250 Euro/m² für gute Grundstücke noch im-mer noch weitaus mehr als in anderen Großstädten NRWs. In Köln und Essen sind es noch 140 Euro, in Bonn 130 Euro und in Dortmund 120 Euro. Nicht geringe Preisveränderungen waren in einigen Mittelstädten in mittelguten und guten Lagen erkennbar. So stiegen in Herne und Krefeld die Preise für mittelgute Gewerbegrundstücke um 10 Prozent, die Preise für gute Gewerbegrundstücke in Mülheim sogar um 13 Prozent. In kleineren Städten wie Dinslaken, Ratingen und Witten sanken die Preise in fast allen Lagen um 5 bis 17 Prozent. Ratingen bleibt –trotz Preisrückgangs- mit 300 EUR/m², noch vor Düsseldorf mit 250 EUR/m², der kostspieligste Boden für Gewerbegrundstücke in ganz NRW.

 

 Der Preisspiegel Gewerbeimmobilienmarkt NRW 2010 kann für 30 Euro (inkl. MwSt., zzgl. Versand) beim IVD West bestellt werden, Tel: (0221) 95 14 97-0,

Mail: info@ivd-west.net

 

Abdruck honorarfrei.

 

Ansprechpartner:
Philipp Schiwek, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon (0221) 95 14 97-14, E-Mail: schiwek@ivd-west.net

 

Über den IVD West
Der Immobilienverband IVD West e.V. mit Sitz in Köln ist die regionale Untergliederung des IVD Bundesverbands, der größten Berufs-organisation und Interessensvertretung der Beratungs- und Dienstleistungsberufe in der Immobilienwirtschaft in Deutschland. Der IVD West vertritt ca. 1.400 Mitgliedsunternehmen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Die Verbandsmitglieder führen das IVD-Gütesiegel und haben damit ihre Fachqualifikationen nachgewiesen, halten genaue Wettbewerbsregeln ein und sind speziell versichert. Die so genannte Vermögenshaftpflichtversicherung ist ein Muss. Das IVD-Logo ein Gütesiegel für Kompetenz und Professionalität. Im Jahre 2004 schloss sich der IVD aus den beiden Verbänden Ring Deutscher Makler und Verband Deutscher Makler zusammen.